Talkshow
Dienstag, 29. September 2009

Da sitzen sie also, fettes, strähniges Haar am Kopf, fünf Zähne in der Fressleiste und aufgebleichte, soft-blaue Tätowierungen am Schweinsarm die aussehen als hätten besoffene Blinde versucht die Fresken der „Sixtinischen Kapelle“ darauf nachzumalen. Darüber hinaus sind sie bewaffnet mit einem Wortschatz, dass selbst jedem Papagei, aufgrund der einfältigen Sätze, die Lust am Nachplappern vergeht. Ihr Gehirn haben sie sich längst zu Mus gesoffen und ihr Schamgefühl hat sich wohl nie wirklich entwickelt, wie auch, wenn sich sämtliche Auftritte in der Öffentlichkeit auf das „Gassi-gehen“ mit Kampfhund „Hasso“ beschränken?  

 

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Schafe haben kurze Beine
Dienstag, 22. September 2009

Es war einmal (schon wieder) ein kleiner schmächtiger und etwas streng riechender Junge. Sein Name war Hiasi. Da er so klein und schmächtig war, wurde er oft missachtet oder übersehen und darum war es sein einziger Wunsch berühmt zu werden. Zumindest so berühmt, dass Onkel Hons, der der Besitzer DES In-Wirtshauses in Hiasis Wohnort war, sich endlich seinen Namen merken konnte.

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Puberteener
Dienstag, 15. September 2009

Im Alter von 16 ist man - zumindest vorläufig - an einem Punkt angelangt, an welchem man absolut nicht mehr weiß, was man mit seinem Leben anfangen soll. Eigentlich verliert man in diesem Alter jegliche Kontrolle über sich selbst. Man befindet sich im Hochsommer der Pubertät und Körper und Geist werden zu Erzfeinden, da jeder der beiden das macht was er will, ohne vorher das Einverständnis des anderen einzuholen.

 

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Unzertrennlich
Donnerstag, 10. September 2009

Eigentlich wollte ich heute wieder einen Schwenk aus meinem Leben erzählen und euch davon berichten, wie ich es als Feuerwehrmann (!!) an den Rand des kameradschaftlich Zumutbaren getrieben habe, aber das Schicksal kennt kein Pardon und so wird der heutige Text einzig und allein von einem Thema handeln, welches uns mindestens genau so bewegt wie das Leben selbst – vom Tod.

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Nur einen Klick entfernt vom Glück
Freitag, 4. September 2009

„So, noch ein kurzer Blick auf „Amazon.at“, danach fahr ich die Kiste runter.“

 

Dies ist eine der größten Lügen, die ich jemals verbreitet habe. Der „kurze Blick“ findet nämlich niemals statt, da diese Gauner ein fantastisches Profil von mir erstellt haben.

Sie wissen was ich brauche und sie wissen wann ich es brauche. Verdammt, diese dreckigen Drecksschweine haben es auf mein Kapital abgesehen und sind auf dem besten Wege mich in den finanziellen und dadurch auch - über kurz oder lang - gesellschaftlichen Ruin zu treiben.

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