
Geburtod
Ein Gedicht selbstverständlich von mir:
Hat man erst das Licht der Welt erblickt,
hört man die Uhr, die in unsrem Innern tickt,
doch wie alles auf der Welt,
irgendwann auch sie in sich zusammenfällt.
Egal wie arm, wie reich oder alt wir werden,
es kommt die Zeit – die Zeit zum sterben.
Doch wer glaubt dann ist’s vorbei,
was war zuerst, die Henne oder das Ei?
Was wenn das Leben purer Zufall war,
wer glaubt schon wirklich an die Himmelsschar?
Es heißt es war nur ein Augenblick,
reist man einen kosmischen zurück.
So schnell wie es entsprungen
So schnell wie jeder Ort errungen,
so schnell ist’s irgendwann vorbei,
sowohl für Henne als auch Ei!
Chisco 13. August 2008

