Meine Irritation
Freitag, 3. April 2009

Ich habe heute frei. “„Day off“ wie man das Ganze im Race-English bezeichnet!“ - würde Heinz Prüller an dieser Stelle schreiben. Trotzdem lieg ich nicht sabbernd in meinem Bett und träum vom heißen Sex zweier Schnabeltiere, sondern sitze vor meinem bescheidenen PC (sehr bescheiden, wenn ich an dieser Stelle das Wort “bescheiden“ verwende) und schreibe an meiner Irritation (richtig gelesen, I r r i t a t i o n!).

 

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Lass den Sommer rein!
Dienstag, 31. März 2009

Ich hab die Schnauze voll von Minusgraden. Viel zu oft rutschte ich in diesem Winter - in uneleganter Haltung - über gefrorene Pfützen, während ich zum Bahnhof eilte und mir mein Atem dabei sämtliche Aggregatzustände demonstrierte.

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Ins Fernsehen, nur wie?
Dienstag, 24. März 2009

Variante 1:

 

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Ich gehe auseinander
Donnerstag, 19. März 2009

Ein Satz, welcher für einen wortpuristischen Literaten wie aus einem grammatikalischen Albtraum klingt, beschreibt am besten meine derzeitige körperliche Verfassung.

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Geistlos in den Wind geschrieben
Donnerstag, 19. März 2009

Mittlerweile bin ich soweit, dass ich jede Bewegung die ich mache, jeden Gedanken der mir durch den Kopf geht, alles was ich sehe und höre, im Unterbewusstsein zu Papier bringe. Ich schreibe alles nieder, gedanklich und versuche dabei so präzise zu „schreiben“ wie es mir möglich ist.

 

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Highway Patrol Nr. 175
Dienstag, 3. März 2009

Wir saßen gerade im Bus nach Pochutla, einem Ort an dem wir halten mussten um weiter nach Zipolite zu gelangen, als dieser um etwa drei Uhr morgens mitten am Highway 175 ohne Vorwarnung anhielt. Meine Augen waren noch verklebt von der fast unmenschlichen Luftfeuchtigkeit, also versuchte ich erst gar nicht sie weiter aufzumachen als nötig. „Nur kurz die Lage abchecken und dann gleich weiterdösen!“ – dachte ich mir.

 

Ein Murmeln raunte durch den Bus und dann – Stille.

 

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Johnny Controlletti
Freitag, 27. Februar 2009

Johnny Controlletti ist 35 Jahre alt und rundum glücklich. In seinem Revier ist er der unumstrittene Frauenheld, beherrscht jede als “männliche“ geltende Sportart perfekt und kann saufen wie fünfzehn jahrzehntelang geeichte Wikinger.

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Arbeitskollegen - die Freunde, die man sich nicht aussuchen kann
Freitag, 27. Februar 2009

Ich arbeite in einem relativ großen Unternehmen mit ca. 500 Mitarbeitern. Bei so einer Ansammlung an verschiedensten Menschen ist es ganz normal, dass einem nicht jeder zum Gesicht steht. Das ist ja auch nicht weiter schlimm und ganz und gar nicht außergewöhnlich, also, worauf will ich hinaus?

 

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Reich, reich, reich...
Donnerstag, 12. Februar 2009

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12:30 Uhr, der Wecker von König Ludwig XIV, welchen ich auf einer Auktion in Sotheby’s, anlässlich meines Friseurtermins in London, um schlappe 120.000 Pfund erworben habe, klingelt oder besser, der massive Goldhammer hämmert auf die diamantbesetzte Glocke. Ich reibe mir die kurze Nacht aus den Augen, steige auf das Förderband und betätige die „Ins Bad“-Taste auf meiner interaktiven „Ich steuere mein Haus-Konsole“.

 

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Wellness, Fitness? – Nein!! – Stressless!! 
Donnerstag, 5. Februar 2009

KlapTrap, ich und unser 2. Text! :-)

Während ich diese Zeilen tippe, steht hinter mir etwas, das ich in meiner Kindheit nur unter dem Namen "Trimm-Dich-Rad" kannte und das heute unter dem Pseudonym Ergometer österreichweit genauso bekannt sein dürfte, wie chillen und Power-Napping.
Wobei letzteres natürlich weitaus verbreiteter sein dürfte, als das Fake-Rad für Workout-Willige.
Seit meine Freundin es aus dem Basement ihrer Mom geholt hat, um es in unserem Schlafzimmer willkommen zu heißen, steht es da also, heimlich, still und leise, und verhöhnt mich.
Gleich mehrfach.

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Das machen wir zum ersten Mal
Freitag, 30. Januar 2009

Ich habe zwei Freunde, kennengelernt im Internet, aber bis heute noch nie gesehen. Macht aber nix, wir verstehen uns auch ohne Austausch von Gestik und Mimik hervorragend, haben wir doch alle drei das gleiche Hobby. SCHREIBEN!

Klap Trap, einer der zwei, hatte eine tolle Idee. Er sagte, er brauche einen Textfetzen von mir, ein paar Gedanken, ein paar Absätze zu irgendeinem Thema. Er spinnt die Geschichte dann weiter und was dabei rauskommt, geht zum Dritten im Bunde, Boeni. Auch dieser soll seinen sprichwörtlichen Senf dazugeben.

 

Hier ist das Ergebnis.

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Das Leben ist hart
Mittwoch, 28. Januar 2009

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Das Leben in der Jetztzeit ist nicht leicht. Die vielen Gruppierungen, der Leistungsdruck, der Konsumzwang und ein 24-h-gehirnaufweichendes Fernsehprogramm, wenn man will auf hunderten von Sendern. Da bleibt oft nicht mehr die Zeit sich Gedanken über das eigenen Leben zu machen und da liegt der sprichwörtliche Hund begraben.

 

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Kaffee olè
Mittwoch, 28. Januar 2009

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Ich liebe Kaffee, ich bin geradezu besessen davon und an starken Tagen verschlinge ich schon mal einen Liter von diesem Luxusgut. Vor zehn Jahren hätten an dieser Stelle schon die ersten “Gesundheitsgurus“ ihre schmutzigen Zeigefinger (auch Seife ist schädlich) gehoben und mich darauf hingewiesen, dass der Verzehr dieses Genussmittels krebserregend ist.

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Kind sein
Dienstag, 20. Januar 2009

Essen? Steht am Tisch, ist im Kühlschrank!

Geld? Wofür? Eis? Spielzeug? Games? Danke!!

Freizeit? Mehr als genug!

Kleidung? Unwichtig!

 

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Das Ende der “Fahnenstange des Geschmacklosen“ – die 80er Jahre
Dienstag, 20. Januar 2009

Das Jahrzehnt der weichgezeichneten Fernsehserien und das Jahrzehnt meiner Kindheit. Irgendwie war damals alles neonfarben, die Autos verbrauchten Unmengen an Treibstoff und nach einem strengen Winter konnte es schon mal vorkommen, dass einem die im Jahr zuvor erworbenen Benzinschleuder unter dem Arsch wegrostete.

Was den Modegeschmack betraf gab es zu keiner Zeit - in der Geschichte der Menschheit - derartig viele Fehlgriffe, als in den 80er Jahren.

 

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